Berufsfeuerwehr in Regensburg – eine interessante Herausforderung

Unter Nachwussorgen leidet auch die Berufsfeuerwehr Regensburg

„Ich werde Feuerwehrmann!“ ist einer der berühmtesten Aussprüche eines Zeichentrick-Drachen aus den 80er-Jahren. Welcher Junge -und inzwischen auch Mädchen- hat nicht mindestens einmal im Leben den Wunsch, zur Feuerwehr zu gehen? Während vielerorts die Freiwilligen Feuerwehren in kleineren Städten und Gemeinden den Brandschutz übernehmen, kommen größere Städte schon aus rechtlichen Gründen ohne eine Berufsfeuerwehr nicht aus.

Die Berufsfeuerwehr Regensburg leidet wie alle Feuerwehren unter Nachwuchssorgen. Zwar mangelt es meist nicht an Interessenten, doch allzu oft erfüllen die Bewerber nicht die notwendigen körperlichen und intellektuellen Voraussetzungen, die bei der Berufsfeuerwehr verlangt werden. Zudem müssen auch die charakterlichen Eigenschaften stimmen, denn die Feuerwehr sucht natürlich keine Draufgänger, obwohl Mut und Einsatzbereitschaft eine Grundvoraussetzung für Einsätze sind. Auf der anderen Seite bietet der Beruf eine hohe soziale Sicherheit, da man als Berufsfeuerwehrmann oder -frau einen Beamtenstatus erhält.

Kameradschaft wird nicht nur bei der Berufsfeuerwehr Regensburg groß geschrieben. Dies hat naheliegende Gründe. Im Einsatz müssen sich alle Mitglieder eines Einsatztrupps aufeinander verlassen können. Und außerhalb des Einsatzes muss aufgrund der Schichtdienste eine hohe Zuverlässigkeit der Beamten gewährleistet sein. Neben den körperlichen Belastungen sind auch die psychischen Auswirkungen eines Dienstes in der Feuerwehr nicht zu unterschätzen. Der Einsatz bei Unfällen, Bränden und Katastrophen bringt es mit sich, dass die Leute der Berufsfeuerwehr Schwerstverletzte und Tote bergen und andere belastende Situationen erleben müssen. Nicht zuletzt steht auch die eigene Gesundheit bei jedem Einsatz erneut auf dem Spiel.

Als Angehöriger einer Berufsfeuerwehr wie der in Regensburg kann es zudem vorkommen, dass man in der Wahl seines Wohnortes eingeschränkt wird. Ein Wohnsitz im Stadtgebiet Regensburg zählt zu den Einstellungsvoraussetzungen. Außerdem muss man stets damit rechnen, dass man in der Freizeit alarmiert wird und dass ein strenges Hierarchiesystem existiert, das einer militärischen Rangfolge nicht unähnlich ist. Wer die sechsmonatige Grundausbildung erfolgreich durchlaufen hat, kann die Anstellungsprüfung ablegen, um dann gegebenenfalls seinen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Regensburg anzutreten.

Wer sich all diesen Herausforderungen und Mühen stellen möchte, sollte sich bei der Berufsfeuerwehr Regensburg nähere Informationen einholen. Die Bezahlung und Altersvorsorge entsprechen den Vergütungen, die im Beamtenwesen üblich sind. Laufbahnen sind sowohl im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst als auch im gehobenen Dienst möglich (bei entsprechender Qualifikation). Für weitere Informationen siehe auch: http://www.feuerwehr-regensburg.de/index.html

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